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The Morning Line im ZKM

The Morning Line gilt als die neueste Manifestation eines experimentellen Klangpavillons für Raumkompositionen. Als Vorgänger zählen zum Beispiel der Philips Pavillon der Brüssler Weltausstellung 1958 und der Pepsi Pavillon für die EXPO 1970 in Osaka. The Morning Line ist jedoch die einzig noch existierende Installation dieser Art. Der Klang-Pavillon wurde bereits auf der dritten Bienal Internacional de Arte Contemporáneo de Sevilla (Biacs), in Istanbul im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 und am Wiener Schwarzenbergplatz von 2011 bis 2012 gezeigt.

TBA21 hat bis heute über 30, speziell für das einzigartige Soundsystem des Pavillons konzipierte, Kompositionen kommissioniert. Seit Mitte September werden die von Künstlern aus aller Welt produzierten Werke regelmäßig aufgeführt. Die Kompositionen wurden ursprünglich ausgewählt von Gast-Kuratoren Florian Hecker, Bryce Dessner, und Russell Haswell für Sevilla 2008–09; Melih Fereli, Kamran İnce, und Cihat Aşkın (ITU–MIAM, Centre for Advanced Studies in Music, Istanbul) für Istanbul 2010; und Franz Pomassl/Laton und Boris Ondreička für Wien 2011 und 2012. Diese umfassen kollaborative Werke von Bryce Dessner mit David Sheppard und Evan Ziporyn, Mark Fell mit Roc Jiménez de Cisneros, Jónsi & Alex mit Ghostigital, und Zavoloka & Kotra sowie Solokompositionen von Asfast, Auxpan, Benzo / Richardas Norvila, Alexei Borisov, Batuhan Bozkurt, Cevdet Erek, Christian Fennesz, Bruce Gilbert, Tommi Grönlund & Petteri Nisunen, Carl Michael von Hausswolff, Florian Hecker, Erdem Helvacıoğlu, Kollektiv/Rauschen, Carsten Nicolai, Zsolt Olejnik, Mehmet Can Özer, Finnbogi Petursson, Lee Ranaldo, Terre Thaemlitz, J. G. Thirlwell, Yasunao Tone, Chris Watson, Thom Willems, Jana Winderen, Zavoloka, und Peter Zinovieff.

Zudem konzipierte Matthew Ritchie im Jahre 2008 ein interaktives Klangfeld für The Morning Line, das an eine Videoprojektion gekoppelt ist, in der animierte Sequenzen postapokalyptischer Ansichten der City of London zu sehen sind, die beim Durchschreiten von BesucherInnen ausgelöst werden und einzigartige Kombinationen bilden. Diese werden mittels digitalen Xenome Projektor in einem kristallinen, mit Multipanel Dupic Screens ausgestatteten Teil der Struktur, projiziert, der Veränderungen im Bewegungsfluss der BesucherInnen registriert und wiederum Auswirkungen auf Video und Sound hat.

OPENING TIMES:
The Morning Line can be visited day and night.
Sound installation are presented daily from 10 am to 12 am on a random mode.

Free admission

The Morning Line Compositions 2008-2013

Sevilla 2008-2009
Istanbul 2010
Vienna 2011
Vienna 2012